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Belastungsmengen

Jeder Badegast erhöht die Anforderung an das Badewasser
Mit der Zahl der Gäste steigt auch die Höhe des Schadstoffeintrags im Wasser. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die hohen Ansprüche unserer Kunden an die einwandfreie Beschaffenheit ihrer Becken und des darin enthaltenen Wassers durch hochwertige Filter-und Desinfektionsanlagen zu erfüllen.

Badegäste stellen hohe Anforderungen an die Wasserqualität

Da die Badegäste sich meist an der Wasseroberfläche befinden, tritt in diesem Bereich mit rund 80% die größte Konzentration an Belastungsstoffen auf. Durch die unterschiedliche Zusammensetzung dieser Stoffe, können diese auch zum Beckenboden absinken (Sedimentation) oder frei im Wasser „schweben”. Im Freibad sorgen gröbere Schmutzpartikel wie Staub, Erde, Blätter, Insekten oder auch Vogelkot, die in das Becken fallen, für zusätzliche Belastungen.

Um eine erhöhte Konzentration von Belastungsstoffen im Schwimmbecken weitestgehend zu vermeiden, müssen diese umgehend der Aufbereitungsanlage als sog. Rohwasser zugeführt werden. Das frisch aufbereitete Wasser muss anschließend schnell und gleichmäßig im Schwimmbecken verteilt werden, damit eine optimale und schnelle Durchmischung des Beckens eintritt. Beide Effekte zusammen – schnelle Abführung und gute, intensive Durchmischung – wird Beckenhydraulik genannt.

Gleichzeitig muss für die ordnungsgemäße Aufbereitung des Beckenwassers eine Zugabe von frischem Wasser erfolgen!

Belastungsmengen durch Badegäste pro Schwimmbadbesuch (ca.):

Eintrag in das Wasser: 1 Person 200 Personen 1000 Personen
Urin (ml) 50 10 000 50 000
Schweiß (ml) 300 60 000 300 000
andere ungelöste Stoffe (g) 0,5 100 500
Gesamtstickstoff (g) 1 200 1000
Standardverunreinigung (g)
als KMnO4-Verbrauch
4 800 4000
Keimeintrag      
ohne Körperreinigung 500 Mio 100 Mia 500 Mia
mit Körperreinigung 50 Mio 10 Mia 50 Mia

Harnstoff
Neben Ammonium (NH4+) ist Harnstoff (CH4N2O) einer der wichtigsten Verschmutzungsindikatoren im Schwimmbadewasser. Harnstoff wird in Form von Urin und Schweiß in das Schwimmbadewasser eingetragen. Die Ammonium- und Harnstoffbelastung lässt sich durch gründliche Körperreinigung der Badegäste vor dem Schwimmen am besten verringern. Die tatsächlich eingebrachte Menge an Harnstoff hängt außerdem von der Körperbewegung (Anstrengung) des Badegastes und der Wasser- und Außentemperatur ab. Enzymatische und bakteriologische Vorgänge zersetzen Harnstoff im Schwimmbadewasser zu Ammonium und Kohlendioxid.

KMnO4-Verbrauch

Als Messzahl für die Verschmutzung mit wasserlöslichen Stoffen wie z.B. Harnstoff dient die Oxidierbarkeit des Wassers (Kaliumpermanganatverbrauch, mg/l KMnO4).

Die Standardverunreinigung
Man rechnet mit einer Standardverschmutzung von 4 g KMnO4 pro Person, eine Aufbereitungsanlage hält jedoch nur 2 g KMnO4 je m³ umgewälzten Wasser zurück, pro Badegast sind also 2 m³ Wasser aufzubereiten. Diese Zahl ergibt sich aus der personenbezogenen Belastung für verschiedene Verfahrenskombinationen.

Abweichung
Steht eine Aufbereitungsanlage mit integrierter Ozonstufe und Aktivkohlefiltration zur Verfügung, so genügt es, je Badegast 1,67 m³ Wasser aufzubereiten.

Fehlanzeige!
Es ist absolut falsch anzunehmen, dass mit abnehmender Besucherzahl der Förderstrom gedrosselt und z.B. über Nacht (Besucherzahl = 0) ganz abgestellt werden könnte! Stehendes Wasser ist ungesundes Wasser, da die Desinfektionswirkung des Chlors rasch nachlässt und somit eine Vermehrung von Keimen und Algenwuchs begünstigt.

Die Aufbereitungsanlage sollte also 24 Stunden am Tag in Betrieb sein, auch wenn das Bad einen Tag schließt. Das gilt insbesondere für Freibäder, denn der nicht unerhebliche Schmutzeintrag durch die Umwelt (Staub, Algensporen, Vogelkot etc.) kümmert sich wenig um die Öffnungszeiten!

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